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Tatsächliche Kosten
Neben dem Kaufpreis für eine Immobilie müssen zusätzliche Kosten einkalkuliert werden: So etwa Notar- und Grundbuchgebühren (etwa 1,5 Prozent), gegebenenfalls auch Maklerkosten (ab 3,48 Prozent). Hinzu kommt die Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent), denn auch der Staat verdient beim Immobilienerwerb mit. Kommen dazu noch Gebühren für einen Immobilienmakler, können sich diese sog. Erwerbsneben- kosten schnell auf fünfstellige Beträge summieren.
Bei Neubauten kommen zum Grundstückskaufpreis und den reinen Hausbaukosten noch die sog. Baunebenkosten hinzu. Das sind z.B. Kosten für den Strom- oder Wasseranschluss von der Grundstücksgrenze ins Haus hinein. Je nach Region sollte man dafür 10.000 - 20.000 Euro einplanen.
Aber auch die Wünsche des Bauherrn oder des Wohnungskäufers können zusätzlich ins Geld gehen. Beim freistehenden Haus verteuern beispielsweise aufwendige Aussenanlagen und Begrünungen das Vorhaben. Auch eine neue Küche kostet viel Geld. Oft entsprechen zudem die standardmäßig angebotenen oder bereits vorhandenen sanitären Einrichtungen nicht den eigenen Vorstellungen. Doch jedes Extra kostet zusätzlich. Nicht zu vergessen: die Umzugskosten ins neue Zuhause.
Deshalb: nicht zu knapp kalkulieren. Gehen die monatlichen Zahlungen an die Grenze der finanziellen Belastbarkeit, sollten Sie bei Ihren Vorstellungen etwas abspecken. Vielleicht tut es ja auch das etwas günstigere Haus in der Nachbarschaft oder 120 statt 150 qm Wohnfläche?
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